Die Grundidee

Neben bemerkenswerten Stationen zur Mathematik in der IMAGINATA seit dem „Jahr der Mathematik“ 2008 sollten in der Wissenschaftsstadt Jena auch im öffentlichen Raum Angebote zur Beschäftigung mit Mathematik gegeben werden. An zu großen Teilen frei zugänglichen Orten wurden Tische montiert, die elementare Themen der Zahlentheorie und Geometrie in den Blick nehmen. Der Anspruch hinsichtlich der Vorbildung sollte dabei die Kenntnisse einschließlich der achten Klasse nicht überschreiten. An den Grundschulstandorten wurde sogar angestrebt, dem Niveau bis zur vierten Klasse zu entsprechen. Inhaltlich war daran gedacht, wichtige Stoffgebiete wie den Satz des Pythagoras einzubeziehen aber auch ergänzende Themen wie die Pascal´schen Zahlen sowie die Fibonacci-Zahlen in den Focus zu setzen. Leicht verständliche, aber vielleicht nicht immer gegenwärtige Sätze der Zahlentheorie sind ebenso Gegenstand wie geometrische Aussagen zu einfachen Körpern oder dem oft vernachlässigten Thema Ähnlichkeit und mit den magischen Quadraten ein Thema der Unterhaltungsmathematik. Flankiert werden diese Beispiele durch Klassiker wie Übertrittsprobleme an Flüssen oder auch ungelöste Fragen wie die Suche nach dem perfekten Euler-Ziegel. Oft wurden die verwendeten natürlichen Zahlen durch „Figuren“ dargestellt. Dies sollte für den Betrachter eine ganz spezielle Herausforderung sein, wenn beispielsweise zwischen Quadraten, Dreiecken, (quadratischen oder dreiseitigen) Pyramiden und Würfeln zu unterscheiden ist.

An jedem Tisch sollte ein (laminiertes) Übersichtsblatt angebracht werden sowie Faltblätter zum Mitnehmen. Bisher sind mehr als 10000 Blätter "unter die Leute" gekommen.

Einen ersten Einblick erhält man über: https://www.jenatv.de/mediathek/29850/Wandern_fuer_Mathematik_In_Jena_soll_auf_einem_Rundweg_Interesse_geweckt_werden.html